Die Isolierflanschverbindung Typ 61 nach DIN wird als elektrotechnische Schutzmaßnahme eingesetzt, um die metallische Leitfähigkeit einer Flanschverbindung beziehungsweise eines Systems des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS-System) zuverlässig zu unterbrechen. Sie eignet sich für Flanschverbindungen nach DIN- und EN-Normen und kommt insbesondere in der Gas-, Energie- und Prozessindustrie zum Einsatz.
Ein besonderer Vorteil dieser Ausführung ist der vergrößerte Außendurchmesser (+ 60 mm). Dieser verhindert zuverlässig ein ungewolltes elektrisches Überbrücken der Isolierflanschverbindung und erhöht damit die Sicherheit sowie die Wirksamkeit der elektrischen Trennung. Insbesondere bei beengten Einbausituationen oder unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen bietet die vergrößerte Isolationsfläche einen zusätzlichen Schutz.
Darüber hinaus verhindert der Isolierflansch wirkungsvoll Bimetallkorrosion, die durch den Kontakt unterschiedlicher metallischer Werkstoffe entstehen kann. Dadurch werden Rohrleitungen, Armaturen und Anlagenkomponenten dauerhaft geschützt, ihre Lebensdauer verlängert und die Betriebssicherheit erhöht.
Der Isolierflansch Typ 61 entspricht dem aktuellen Stand der Technik und überzeugt durch seine technische Dichtheit, eine wartungsfreie Konstruktion sowie eine einfache und schnelle Montage. Nach der Installation ist kein zusätzlicher Wartungsaufwand erforderlich.
Die Isolierflanschverbindung ist CE-konform gemäß Druckgeräterichtlinie PED/DGRL 2014/68/EU und wird inklusive Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach DIN EN 10204 geliefert. Damit erfüllt sie die hohen Anforderungen der Gas-, Energie- und Prozessindustrie.
Typische Einsatzbereiche
Die Kombination aus geprüfter Qualität, normgerechter Ausführung, vergrößertem Isolationsbereich, einfacher Montage und dauerhaft zuverlässiger Funktion macht den Isolierflansch Typ 61 mit vergrößertem Außendurchmesser zu einer wirtschaftlichen und langlebigen Lösung für den Schutz moderner Rohrleitungssysteme.